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Niklaus komm in unser Haus!

Das Kölner Strassennetz – Bündnis gegen Wohnungslosigkeit
hat am 4. Dezember von 18.00-20.00 Uhr zu einer Nikolausfeier unter der Deutzer Brücke/Markmannsgasse in der Kölner Altstadt eingeladen

Neben dem Nikolaus, verkörpert von Domink Meiering, der für etwa 80 Gäste einen Nikolaus dabei hatte, kamen viele bekannte Menschen aus der Kölner Politik-, Kultur- und Stadtgesellschaft um gemeinsam über die Situation von Wohnungslosen in Köln zu reden und mitzuteilen, was jede/r aus seiner Sicht zur Verbesserung der Situation beitragen kann.
Es gab warme Suppe und Punsch an wärmenden Feuern bei Musik von Willi Does (Gitarre) und Doro Kassner (Geige).

Dabei waren: Kabarettist Konrad Beikircher, Stadthistoriker Martin Stankowski, die Filmemacher Tama Macht und Christoph Goldberg, Willi Does von Emmaus Europa, die sozialpolitischen Sprecher zahlreicher Parteien (Marion Heuser-Grüne Ratsfraktion, Katja Hoyer-FDP Ratsfraktion und Michael Paetzold-SPD Ratsfraktion,) sowie Vertreter der Kath. Arbeiterbewegung,

Der Vringstreff ist Mitglied im Kölner Strassennetz-Bündnis gegen Wohnungslosigkeit

 

Das Kölner Strassennetz – Bündnis gegen Wohnungslosigkeit (Foto: Heide Marie Breer)

Der Protagonist des Films „Draußen“ Elvis und der Nikoluas (Dominik Meiering)   (Foto: Heide Marie Breer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

  1. Grundsätzlich keine Einwände gegen euer Engagement (im genannten Netzwerk) und den HInweis auf die heutige Veranstaltung. Jedoch gibt es einen Punkt den ich nicht in Ordnung finde. Das, zumindest wenn man den Text so verstehen darf, über wohnungslose Menschen gesprochen werden wird ohne diese selbst an der Diskussion und in entsprechenden Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen. Dies empfinde ich als anmaßend. Diese Form einer Entmündigung von betroffenen Menschen durch Einrichtungen, Politik, Stadtgesellschaft muss ein Ende haben. Da ist man, im direkten Vergleich zu Köln, in Berlin schon seeehr viel weiter. Insofern – man sieht sich heute Abend.

    • Hallo Jürgen,
      sicherlich hast Du recht mit Deinem Einwand, dass es notwendig ist mit Betroffenen zu sprechen, und sie in die Diskussion einzubeziehen.
      Bei dieser Aktion haben wir für die Ankündigung der Veranstaltung die „bekannten“ Kölner Persönlichkeiten hervorgehoben, weil wir dadurch mehr Aufmerksamkeit bekommen und Aufmerksamkeit für dieses Thema dringend notwendig ist. Es ist dem Kölner Strassennetz wichtig unterschiedlichste Positionenen zum Thema zu erhalten; aus Politik, Kultur und Kirche. Dazu wollen wir diese drei Gruppen heute zusammenbringen, damit jede aus ihrer Sicht dazu Stellung bezieht, was getan werden muss und kann, um die Situation der Wohnungslosen in Köln zu verbessern.

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