Der Stern über Bethlehem in der Mauerkrippe im Vringstreff zum Kölner Krippenweg
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Auf dem Krippenweg: Blick auf die Geburtskirche

Wer dieser Tage am Vringstreff vorbeikommt, bewegt sich auf dem Kölner Krippenweg. Eine besondere Tradition pflegen wir hier mit dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem. Aktuell steht sie wieder links im Fenster: die Mauerkrippe.

Station 28 auf dem Kölner Krippenweg blickt auf das Heilige Land

In diesem Jahr bildet die Geburtskirche in Bethlehem die Kulisse für die Mauer aus Olivenholz und die Krippenfiguren. Die Mauer, ein Kunsthandwerk aus Bethlehem, ist der acht Meter hohen Mauer nachempfunden, welche Bethlehem von drei Seiten einschränkt und das tägliche Leben bedroht. Die Heimat Jesu kommt seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe.

Die Geburtskirche, gebaut 533 unter dem byzantinischen Kaiser Justinian, ist hier frisch saniert zu sehen. Doch für die Bürger:innen in Bethlehem ist diese Pracht, vor allem in der Kirche, wenig von Belang, denn die Mauer und die damit verbundenen Beschränkungen bestimmen das Leben sehr und machen es armselig und karg. So karg wie die Darstellung es hier symbolisch widerspiegelt: Die Hirtenfelder, Olivenbaumfelder und die Kulturlandschaft sind auf der einen Seite der Mauer – die Stadt und ihre Bewohner:innen, die Bauersleute, Händler:innen und Handwerksleute auf der anderen Seite.

Die Krippe öffnet den Blick über das biblische Geschehen hinaus auf die aktuelle Situation im Heiligen Land, das für Menschen jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens gleichermaßen wichtig ist.

Die Mauerkrippe kann zu jeder Tages- und Nachtzeit im Fenster des Vringstreffs angeschaut werden. Die Mauerkrippe ist barrierefrei erreichbar und bis zum 6. Januar 2023 zu sehen.

Der Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem setzt sich für die Menschen in ihrer palästinensischen Partnerstadt ein. Zur Website bitte hier entlang:
https://www.koeln-bethlehem.de/

Weitere der aktuell 110 Stationen des Kölner Krippenwegs finden Sie hier.